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Auktion am 1. Januar 2019, 15 Uhr


 

bild1 Los-Nr.: 1
Boote an der Ostsee, Aquarell
Ortrud Abeking
1904 Berlin - 1977 Torrevieja
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 43 x 32
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 450 - 600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Ortrud Abeking, 1904 - 1977, Ahrenshoop, wurde 1904 als Tochter des Maler-Ehepaars Hermann und Elly Abeking in Berlin geboren. Nach dem Besuch der Schauspielschule in Berlin war sie für mehrere Jahre Mitglied im Ensemble der Volksbühne, dem Theater am Bülowplatz. Hier wirkte sie in verschiedensten Rollen in den Werken namhafter Autoren. Parallel zu ihrer schauspielerischen Arbeit begann sie um 1925, sich intensiver mit dem Malen zu beschäftigen. Hierzu betrieb sie Malerei- und Grafikstudien in Berlin.[1] Die Familie besaß ab 1904 als Sommerresidenz die Büdnereien 14/15 in Althagen (heute zu Ahrenshoop) auf dem Fischland. Hier pflegte die Familie einen großen Freundeskreis, zu dem unter anderem George Grosz zählte. Die Sommeraufenthalte an der Ostsee nutzte auch sie zum Malen, so etwa für Porträts und Landschaftsskizzen. Ab 1946 war sie Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler Berlins. Von August bis Oktober 1951 weilte sie letztmals in Ahrenshoop zum Malen. (aus Wikipedia)


bild2 Los-Nr.: 2
Hiddensee, Aquarell
Elisabeth Andrae
1876 Leipzig - 1945 Dresden
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 45 x 60
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 700 - 800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Andrae (* 1876 in Leipzig; † 1945 in Dresden) war eine deutsche Malerin. Ihr Bruder war Walter Andrae, der spätere Direktor des Vorderasiatischen Museums in Berlin. Nach dem Studium bei Adolf Thamm in Dresden und Hans Richard von Volkmann in Karlsruhe lebte sie in Dresden, hatte aber regelmäßige Aufenthalte auf der Insel Hiddensee. 1906 war sie mit dem Gemälde "Sonnenflecken" auf der Großen Berliner Kunstausstellung vertreten. Elisabeth Andrae gehörte mit Clara Arnheim, Elisabeth Büchsel und anderen Künstlerinnen zum Kreis der Hiddenseer Malweiber oder Hiddenseer Künstlerkolonie, die regelmäßig in der Blauen Scheune in Vitte ausstellten. 1909 stellte sie gemeinsam mit den in Ahrenshoop ansässigen Malern im neu gegründeten Kunstkaten aus, außerdem in Dresden und Berlin. Die Städtischen Sammlungen Dresden erwarben ihr Gemälde "Neustädter Markt". Stilistisch gehört sie zu den Malern des deutschen Jugendstils und Symbolismus. Durch ihre großen Wandbilder von Ausgrabungsorten wie Babylon, Assur, Uruk oder Yasilikaya im Vorderasiatisches Museum in Berlin wurde Elisabeth Andrae nach 1930 einem größeren Publikum bekannt. Sie starb 1945 in Dresden. - Bild stammt aus Familienbesitz. Lit.: Hiddensee, Der Hiddensoer Künstlerinnenbund

 
bild3 Los-Nr.: 3
Stürmischer Tag, Pastell
Clara Arnheim
1865 - 1942
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 53
Rufpreis: 450
Schätzpreis: 550 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Clara Arnheim, 1865 - 1942, Malerin und Grafikerin. Clara Arnheim gilt als die Mitbegründerin des „Hiddensoer Künstlerinnenbundes“ im Jahr 1922. Sie war Schülerin bei Skarbina und bei E. Aman-Jean und E. Laurent in Paris; seit 1904 Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen. Sie schuf Aquarelle und Ölgemälde auf Hiddensee, die die Insellandschaft und ihre Bewohner – wie die Fischer – zum Thema hatten. Besonders ihre stimmungsvollen impressionistischen Aquarelle zeichnen sich durch zarte Farben aus.“ (Quelle – Hiddensee – Die besondere Insel für Künstler von Ruth Negendanck S. 129)


bild4 Los-Nr.: 4
im Hafen, Aquarell
Clara Arnheim
1865 - 1942
Signatur: signiert
Erhaltung: einige Stockflecken
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 16 x 21
Rufpreis: 250
Schätzpreis: 300 - 350
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Clara Arnheim, 1865 - 1942, Malerin und Grafikerin. Clara Arnheim gilt als die Mitbegründerin des „Hiddensoer Künstlerinnenbundes“ im Jahr 1922. Sie war Schülerin bei Skarbina und bei E. Aman-Jean und E. Laurent in Paris; seit 1904 Mitglied des Vereins der Berliner Künstlerinnen. Sie schuf Aquarelle und Ölgemälde auf Hiddensee, die die Insellandschaft und ihre Bewohner – wie die Fischer – zum Thema hatten. Besonders ihre stimmungsvollen impressionistischen Aquarelle zeichnen sich durch zarte Farben aus.“ (Quelle – Hiddensee – Die besondere Insel für Künstler von Ruth Negendanck S. 129)


bild5 Los-Nr.: 5
Fischereihafen, Mischt.
Clara Arnheim
1865 - 1942
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 42 x 59
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 550 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Clara Arnheim, siehe Los 4, Mitglied des Hiddensoer Künstlerinnenbundes


bild6 Los-Nr.: 6
Strand von Hiddensee, Aquarell
Katharina Bamberg
1873 x 1966
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 22 x 28
Rufpreis: 200
Schätzpreis: 300 - 400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Bamberg, Katharina (* 18. November 1873 in Stralsund; † 6. Oktober 1966 ebenda) war eine deutsche Malerin. Sie entstammte einer begüterten Stralsunder Familie. Sie wurde in Berlin Schülerin bei Ludwig Dettmann. Von ihm übernahm sie die realistische Hellmalerei. Nachdem sie zunächst überwiegend Blumen, Stillleben und Porträts malte, widmete sie ihr Schaffen der Landschaftsmalerei. Sie unternahm Studienreisen nach Oberbayern, Thüringen, in den Spreewald, nach Bornholm und an die französische Riviera. Zurück in Stralsund wurden ihre Heimatstadt sowie die Landschaften der Inseln Rügen, Vilm und Hiddensee, sowie der Halbinsel Wittow ihre Motive. Nach ihrer Rückkehr im November 1918 nach Stralsund malte sie wieder. Die Henni Lehmann gehörende Blaue Scheune in Vitte auf Hiddensee wurde zum Ort ihres Wirkens. Sie gehörte neben Elisabeth Büchsel, Clara Arnheim und Elisabeth Andrae zum Hiddenseer Künstlerinnenbund. Werke von ihr befinden sich u. a. im Kulturhistorischen Museum Stralsund. Lit.: Hiddensee, Der Hiddensoer Künstlerinnenbund


bild7 Los-Nr.: 7
Fischland, 1971, Aquarell
Herbert Bartholomäus
1910 Berlin - 1973 Ludwigslust
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 34
Rufpreis: 280
Schätzpreis: 300 - 400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Herbert Bartholomäus, 1910 - 1973, Ahrenshoop,


bild8 Los-Nr.: 8
in den Dünen, Öl
Heinrich Basedow d. Ältere
1865 - 1930
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 20 x 30
Rufpreis: 500
Schätzpreis: 600 - 700
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Heinrich Basedow d. Ältere, 1865 Berlin


bild9 Los-Nr.: 9
Fischerboote, Aquarell
Tom Beyer
1907 - 1981
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 45 x 60
Rufpreis: 400
Schätzpreis: 600 - 800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Tom Beyer, 1907 Münster (Westfalen) - 1981 (Stralsund)


bild10 Los-Nr.: 10
Zeesboote, Öl
Tom Beyer
1907 - 1981
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 42 x 54
Rufpreis: 500
Schätzpreis: 1200 - 1400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Tom Beyer (* 17. Mai 1907 in Münster; † 9. September 1981 in Stralsund) war ein deutscher Maler. Er besuchte ab 1924 die Werkkunstschule Münster und anschließend bis 1926 die Kunstgewerbeschule Düsseldorf. Studienreisen durch Europa führten ihn 1927 nach Schweden, wo in Landskrona bei Prof. Nordlind seine Haltung zur Landschaft des Nordens entscheiden geprägt wurde. Weitere Stationen der Studienreisen zwischen 1927 und 1931 Paris, Dänemark und Finnland. 1931 zog er nach Berlin, wo er im selben Jahr ein Atelier eröffnete und in die KPD eintrat. 1935 bereiste er die Insel Rügen, wo er sich in Göhren niederließ. Wie viele andere Künstler war auch Tom Beyer vom Ausstellungsverbot der Nationalsozialisten betroffen. Nach dem Krieg lebte Tom Beyer bis 1952 in Göhren. Er eröffnete und leitete eine Kunstschule (Landeskunstschule Mecklenburg-Vorpommern) im Putbuser Schloss. 1950 wurde er Landesvorsitzender des Verbandes Bildender Künstler. Zahlreiche Ausstellungen in der DDR und im Ausland unterstreichen die Bedeutung Beyers, der als Mitglied der SED auch den sozialistischen Aufbau in seinen Werken festhielt. Ab 1972 war er nebenamtlich als Professor an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee.


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