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Auktion am 1. Januar 2018, 15 Uhr, in der Darsser Arche


bild1 Los-Nr.: 121
Fischerboote am Strand, Aquarell
Dorothea Stroschein
1883 - 1967
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 40 x 52
Rufpreis: 400 EUR
Schätzpreis: EUR

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Stroschein, Dorothea (1883 Dirschau - 1967 Berlin), aus einer wohlhabenden Familie kommend, war Dorothea Stroschein nicht zum Verkauf Ihrer Werke gezwungen. Sie lebte in Berlin und arbeitete oft auf Hiddensee. Lit. Künstlerlexikon Ahrenshoop


bild1 Los-Nr.: 122
stürmischer Tag, Öl
Alexander v. Szpinger
1889 - 1969
Signatur: monogr.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 59
Rufpreis: 2200 EUR
Schätzpreis: EUR

Alexander von Szpinger, 1889 Weimar - 1969 Weimar, Maler; Studium 1906 - 1910 bei van de Velde in Weimar, ab 1918 freischaffend, zahlreiche Aufenthalte auf dem Darß. Mitbegründer der Weimarer Sezession; zählt zu den international anerkannten deutschen Landschaftsmalern des 20. Jahrhunderts. (aus Wikipedia)

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bild3 Los-Nr.: 123
Waschtag, Öl
Franz Bunke
1857 Schwaan - 1939 Oberweimar
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 31 x 43
Rufpreis: 1000 EUR
Schätzpreis: EUR
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Bunke, Franz
1857 Schwaan - 1939 Oberweimar; Akademie Weimar, seit 1910 dort Professor; bedeutende Persönlichkeit der Schwaaner Kolonie. Der Sohn eines Mühlenbauers erhielt ab 1871 beim Rostocker Maler Paul Tischbein (1820-1874) Zeichenunterricht und studierte nach dessen Tod ab 1874 bei Theodor Rocke.Im Jahr 1878 begann er ein Kunststudium an der Akademie der Künste in Berlin, wechselte jedoch im selben Jahr an die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar. Dort war er von 1882 bis 1884 Meisterschüler des Landschaftsmalers Theodor Hagen und erhielt im Jahre 1886 ein Lehramt für Landschaftsmalerei. 1910 verlieh ihm Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach den Professorentitel. Bunke hielt sich ab 1892 im Sommer regelmäßig in Schwaan auf und gründete dort eine Künstlerkolonie. Jährlich im Sommer zog er mit einigen Schülern und Schülerinnen der Akademie in seinen Heimatort. Zeitweilig malten dort auch Peter Paul Draewing, Rudolf Bechstein, Rudolf Bartels, Erich Venzmer, Wilhelm Facklam und Paul Müller-Kaempf. Auszeichnungen 1880 erhielt er die Goldene Medaille für Kunst der Karl-Alexander Stiftung in Weimar. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Königlichen Akademischen Hochschule für Bildene Kunst Berlin wurde er 1896 mit der Goldenen Medaille ausgezeichnet. 1911 erhielt er für sein Wirken die Große Medaille für Kunst und Wissenschaft vom Großherzog Friedrich Franz IV. anlässlich der Kunst- und Gewerbeausstellung in Schwerin. 1927 wurde er zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt Schwaan ernannt, die auch eine Straße nach ihm benannte. Franz Bunke: Schwaan Zu seinen bekanntesten Landschaftsmotiven gehören Zeichnungen und Ölbilder von seiner Heimatstadt Schwaan, Wiesen und Weiher an der Warnow und den angrenzenden Dörfern. Er stellte seine Werke zwischen 1903 und 1914 im Münchener Glaspalast und im Jahr 1914 in einer Gemäldeausstellung in Wien aus. Im Jahr 1930 wurden seine Werke in einer Einzelausstellung in seiner Heimatstadt Schwaan gezeigt. Lit: Th-B, KLA, Schwaan, versch. Kataloge, Monographie


bild4 Los-Nr.: 124
Störche im Frühling, Öl
Franz Triebsch
1870 - 1956 Berlin
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 24 x 42
Rufpreis: 800 EUR
Schätzpreis: EUR
Franz Triebsch, (Ahrenshooper Künstlerkolonie) 1870 - 1956 Berlin, Akademie Berlin, 1899 Staatspreis der Pr. Akad. der Künste; 1905 erstmals in A´hoop, wo er sich 1910 (Schifferberg 11) ein Haus baute. Er war Portraitmaler und Landschafter. 1943 wurde sein Berliner Atelier zerstört. (Lit.: KLA) .
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bild5 Los-Nr.: 125
Weststrand, Öl
Egon Tschirch
1889 - 1948
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 78 x 93
Rufpreis: 1300 EUR
Schätzpreis: EUR
Egon Tschirch (* 22. Juni 1889 in Rostock; † 5. Februar 1948 ebenda) war ein deutscher Maler. Er wurde als Sohn eines Goldschmieds geboren. Er studierte an der Berliner Kunsthochschule bei Bruno Paul und an der Berliner Kunstakademie bei Viktor Mohn. Er arbeitet seit 1908 als Zeichenlehrer und studierte ab 1912 an der Königlichen Akademie der bildenden Künste Berlin-Charlottenburg bei Anton von Werbner. Nach Beendigung der Studien arbeitete Egon Tschirch als freischaffender Maler in Rostock. Er unternahm Reisen nach Südfrankreich und Afrika. 1914 reiste er nach Tunesien. Diese Reisen beeinflussten seine Werke, sie gewannen Farbigkeit und Leuchtkraft. Relativ früh entschied sich Tschirch für eine der Natur verpflichtete Malweise, der er bis an sein Lebensende treu blieb.
Er wurde als Soldat im Ersten Weltkrieg mehrmals verwundet. Nach seiner Genesung studierte er weiter in Berlin, ließ sich aber seit 1918 endgültig in Rostock nieder. Hier schuf er seine Landschaften, Porträts, Akte, Stillleben, Bühnen- und Historienbilder. Er stellte in Rostock, Schwerin und Berlin aus. Ölgemälde, Aquarelle, Temperaarbeiten, Zeichnungen und Gebrauchsgrafik waren von ihm zu sehen. Er schuf unter Anderem das Verlagssignet des Hinstorff Verlages. In den Jahren der Weltwirtschaftskrise 1921-1922 bekam er Aufträge der mecklenburgischen Städte für den Entwurf von Notgeld, so entwarf er das sogenannte Reutergeld. Egon Tschirch war Mitbegründer der Vereinigung Rostocker Künstler.
Problematisch wurden die Erledigung öffentlicher Aufträge der Nationalsozialisten während der Zeit des Dritten Reiches gesehen. Diese brachten ihm den Ruf der Nähe zum NS-Regime.
Nach Kriegsende 1945 malte er im Auftrag der sowjetischen Kommandantur. Neben dem Tod seiner Lebensgefährtin trug auch der Rückzug seiner Freunde zur Vereinsamung Tschirchs bei. Er starb am 5. Februar 1948 in einer Rostocker Klinik
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bild6 Los-Nr.: 126
mecklenb. Landschaft, Öl
Erich Venzmer
1893 Rostock - 1975 Mainz
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 36 x 57
Rufpreis: 450 EUR
Schätzpreis: EUR
Erich Venzmer, 1893 Rostock - 1975 Mainz, ab 1908 Malunterricht bei Prof. Bunke in Schwaan. Nach WK I Studium an der KGS Hamburg bei Illies und Wohlers.Zahlreiche Aufenthalte auf Usedom und dem Fischland. Lit.: KLA
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bild5 Los-Nr.: 127
Darßer Weststrand, Gouache
Friedrich Wachenhusen
1859 - 1925
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 39 x 49 cm
Rufpreis: 1500 EUR
Schätzpreis: EUR
Wachenhusen, Friedrich (Ahrenshooper Künstlerkolonie) 1859 Schwerin - 1925 Schwerin; Studium an den Akademien Karlsruhe, Weimar und Berlin. Bei Hagen in Weimar fand er den Weg zur impressionistischen Malweise. Er bevorzugte Landschaften und Tiermotive. Er betrieb zusammen mit P. Müller-Kaempff die Malschule im Haus Lukas. Einige Jahre lebte er in seinem Haus am Schifferberg 10 in Ahrenshoop. Er war Mitbegründer der Ahrenshooper Künstlerkolonie, Lit: Th-B; KLA
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bild 128 Los-Nr.: 128
Strauch, Aquarell
Friedrich Wachenhusen
1859 - 1925
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 23
Rufpreis: 300 EUR
Schätzpreis: EUR
Wachenhusen, Friedrich (Ahrenshooper Künstlerkolonie) 1859 Schwerin - 1925 Schwerin; Studium an den Akademien Karlsruhe, Weimar und Berlin. Bei Hagen in Weimar fand er den Weg zur impressionistischen Malweise. Er bevorzugte Landschaften und Tiermotive. Er betrieb zusammen mit P. Müller-Kaempff die Malschule im Haus Lukas. Einige Jahre lebte er in seinem Haus am Schifferberg 10 in Ahrenshoop. Er war Mitbegründer der Ahrenshooper Künstlerkolonie, Lit: Th-B; KLA
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bild5 Los-Nr.: 129
an der See, 1912, Aquarell
Friedrich Wachenhusen
1859 - 1925
Signatur: signiert
Erhaltung: guter Zustand
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 30 x 50
Rufpreis: 800 EUR
Schätzpreis: EUR
Friedrich Wachenhusen, siehe Los 128
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bild5 Los-Nr.: 130
Wasser 1 + 2, Mischt.
Erich Waske
1889 - 1978 Berlin
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: " Bilder je 14 x 9
Rufpreis: zusammen 500 EUR
Schätzpreis: EUR
Waske, Erich (* 24. Januar 1889 in Berlin; † 26. Juni 1978 ebenda) war ein deutscher Maler. Er gehörte zu den Expressionisten der ersten Stunde, die unter der Gruppenbezeichnung Berliner Sezession, Die Brücke und Neue Berliner Secession bekannt geworden sind.
Waske stellte in diesem Zusammenhang u.a. neben Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Max Pechstein und Karl Schmidt-Rottluff aus. Seine Bilder wurden in einer Ausstellung in Hannover im Jahre 1929 teilweise höher gehandelt als die jener heute noch gut bekannten Malerkollegen. Die Berliner Sezession widmete ihm 1931 eine Einzelausstellung.
Waske malte Stillleben, Figuren, Landschaften in monumentaler Wucht und Kompromisslosigkeit. Er war ein "Farbensymphoniker", der stark expressive neben stumpfe Farben setzte. Farbgebung und Formfindung sind vergleichbar mit Ölbildern von Schmidt-Rottluff. Will Grohmann, Verfasser des Werkkatalogs 'Erich Waske, Gemälde und Monumentalentwürfe '(Berlin 1958) prägte für Waskes Kunst den Begriff "abgewandelter Brücke-Stil".
Gegenwärtig ist Erich Waske weithin vergessen. Nicht zuletzt die nationalsozialistische Kulturpolitik ("Entartete Kunst") hat dazu beigetragen.
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Christopher Walther Ltd. - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

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Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht