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Auktion am 1. Januar 2020, 15 Uhr


bild1 Los-Nr.: 51
Blumen, Gouache
Hannah Höch
1889 - 1978
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 53 x 30
Rufpreis in Euro: 3000
Schätzpreis: 3500 - 4000
Hannah Höch, 1889 Gotha - 1978 Berlin, Malerin, Grafikerin und Collagekünstlerin des Dadaismus. 1912 immatrikulierte sich Höch an der Kunstgewerbeschule in Berlin. 1915 wurde sie an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin Schülerin von Emil Orlik. Dort lernte sie 1915 den bereits verheirateten Raoul Hausmann kennen und ging mit ihm eine Liebesbeziehung ein, die sieben Jahre dauerte. Höch wurde lange als Frau in der Kunst vor allem als Dadaistin an Hausmanns Seite und nicht als eigenständige Künstlerin gesehen.[1] Mit ihm entwickelte sie stilistisch die Fotomontage. In den Jahren 1916 bis 1926 war sie für den Ullstein Verlag tätig, meist für die Zeitschriftenverlage. Über Hausmann lernte sie 1917 die dadaistischen Zirkel Berlins kennen. 1920 nahm sie an der Ersten Internationalen Dada-Messe teil und wirkte ab diesem Jahr bei den jährlichen Ausstellungen der Novembergruppe mit. Im selben Jahr besuchte sie zusammen mit Hausmann die Dadaisten in Prag. Im Frühjahr 1921 trennte sich Höch von Hausmann. Dieser rief ihr nach der Trennung hinterher, sie sei nie "Mitglied des Clubs" gewesen. 1924 reiste sie zum ersten Mal nach Paris. Auf der Rückreise besuchte sie Piet Mondrian und seine Gruppe De Stijl. Die Sowjetunion ermöglichte Höch 1924, an einer Ausstellung teilzunehmen. Die Deutsche Kunstgemeinschaft in Berlin lud sie 1925 zu einer Ausstellung ein. 1926 lernte sie die niederländische Schriftstellerin Til Brugman kennen, in die sie sich verliebte und mit der sie 1929 in Den Haag und dann bis 1936 in Berlin zusammen lebte und arbeitete. Ihr gemeinsames Buch Scheingehacktes erschien 1935 in der Rabenpresse von Victor Otto Stomps. Avantgardisten wie Theo van Doesburg und Kurt Schwitters äußerten sich teilweise ablehnend über diese gleichgeschlechtliche Beziehung. 1932 bekam Höch die Möglichkeit, in den USA auszustellen. In der Zeit des Nationalsozialismus galt Höchs Werk als "Entartete Kunst" und war mit einem Ausstellungsverbot belegt. 1938 heiratete sie den 21 Jahre jüngeren Handelsvertreter Kurt Heinz Matthies, von dem sie 1944 geschieden wurde; mit ihm war sie teilweise monatelang kreuz und quer durch das nationalsozialistische Deutschland, auch im benachbarten besetzten Ausland (z. B. Holland) unterwegs. Stationen, Erlebnisse usw. während dieser Autofahrten, teilweise mit einem Wohnanhänger, hat sie in Terminkalendern stichwortartig festgehalten und so u. a. ihr Erleben der Novemberpogrome 1938 oder des deutschen Überfalls auf Polen dokumentiert. Einige von Höchs späten Werken, darunter Am Tränenpfuhl (1956) und Ausmontierte Seelen (1958), "strahlen die grelle Künstlichkeit von Autolack, Folien oder Plastik aus." 1965 wurde Hannah Höch an die Akademie der Künste in West-Berlin berufen. Sie war Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Die Ausstellung des Europarates 1977 in der Akademie der Künste zu "Tendenzen der 20er Jahre" zeichnete Hannah Höch dadurch aus, dass 24 ihrer Werke gezeigt wurden. Im selben Jahr, 1977, verlieh die Stadt Berlin (West-Berlin) der Künstlerin eine Ehrenprofessur. Aus Wikipedia
Der Hannah-Höch-Preis ist ein seit 1996 jährlich, ab 2014 zweijährlich durch das Land Berlin vergebener Kunstpreis, der für ein hervorragendes künstlerisches Lebenswerk verliehen wird. Der Preis ist zu Ehren der international bekannten deutschen Künstlerin Hannah Höch benannt.
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bild2 Los-Nr.: 52
am hohen Ufer, Öl (KLA, S. 81)
Reinhard Hoffmüller
1894 - 1975
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 35 x 46
Rufpreis in Euro: 600
Schätzpreis: 700 - 800
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Reinhard Hoffmüller, 1894 Berlin - 1975 Hohen Neuendorf, Grafiker und Maler, einer der bedeutendsten Plakatkünstler seiner Zeit. Ab 1950 regelmäßiger Malgast in Ahrenshoop. Lit.: KLA


bild3 Los-Nr.: 53
Darß, Öl
Reinhard Hoffmüller
1894 - 1975
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 59 x 45
Rufpreis in Euro: 400
Schätzpreis: 500 - 600
Reinhard Hoffmüller, siehe Los 52
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bild4 Los-Nr.: 54
Rosen in Glaskrug, Öl
Hedwig Holtz-Sommer
1901 - 1970
Signatur: monogr.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 43 x 30
Rufpreis in Euro: 900
Schätzpreis: 1000 - 1100
Hedwig Holtz-Sommer, Malerin und Zeichnerin, 1901 Berlin - 1970 Wustrow.zunächst Schneiderin und Modezeichnerin, danach Studium der Malerei in weimar. Nach der Hochzeit mit dem Maler Erich Theodor Holtz (KJompagnon von Theodor Schultze-Jasmer in Prerow) zog sie nach Wustrow. Ihre Motive fand sie vor Ort. aus Wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 55
Amaryllis, Mischt.
Hedwig Holtz-Sommer
1901 - 1970
Signatur: monogr.
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 37 x 37
Rufpreis in Euro: 300
Schätzpreis: 400 - 500
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Hedwig Holtz-Sommer siehe Los 54


bild6 Los-Nr.: 56
Freesenbruch, Öl
Max Hünten
1869 - 1936
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 48 x 74
Rufpreis in Euro: 400
Schätzpreis: 500 - 600
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Max Hünten, 1869 Düsseldorf - 1936 Zingst, Maler, Sohn des Schlachtenmalers Emil Hünten. Akademie Düsseldorf; später Academie Julian in Paris. Er war Mitglied der Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft. Mitte der 1920er Jahre zog er nach Zingst, wo er seinen Leidenschaften, Malerei und Jagd, nachgehen konnte. Er war ebenfalls als Fotograf tätig; heute ist das Haus der Fotografie in Zingst nach ihm benannt. aus Wikipedia


bild5 Los-Nr.: 57
am Vordarß, Öl
Hugo Jaeckel
1864 - nicht bekannt
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 35 x 62
Rufpreis in Euro: 800
Schätzpreis: 900 - 1000
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Hugo Jaeckel, 1864 Spandau - nach 1933, Landschafts- und Glasmaler, Akademie Berlin, anschließend Ausbildung in Glasmalerei in München. Er kaufte 1895 die Büdnerei B 54 (heute Hauptstraße 20) in Althagen; gerhörte zur Gründergeneration der Künstlerkolonie Ahrenshoop.


bild5 Los-Nr.: 58
Feierabend, Öl
Jaeckel, Erich
1901 - 1947
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 60 x 80
Rufpreis in Euro: 450
Schätzpreis: 500 - 600
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Erich Jaeckel-Bansin, 1901 Ahlbeck - 1947 Bansin, Landschaftsmaler auf Usedom


bild5 Los-Nr.: 59
Tischdame, Grafik
Inge Jastram
1934 - lebt heute bei Rostock
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 20 x 7,5
Rufpreis in Euro: 120
Schätzpreis: 140 - 180
Inge Jastram, 1934 Naumburg - lebt bei Rostock, Grafikerin, KHS Berlin-Weißensee,
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bild5 Los-Nr.: 60
nach dem Bad, 1946, Öl
Max Kaus
1891 - 1977
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 53 x 47
Rufpreis in Euro: 1200
Schätzpreis: 1600 - 1800
Max Kaus siehe Los 61
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Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht