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Auktion am 1. Januar 2020, 15 Uhr


bild1 Los-Nr.: 21
Portraitskizze der Malerkollegin Käthe Löwenthal, Mischt.
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 25 x 19
Rufpreis in Euro: 1500
Schätzpreis: 2000 - 2400
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel, Hiddensee, Stralsund, 1867 Stralsund - 1957 Stralsund, Malerin. Das begüterte Elternhaus ermöglichte ihr die spätere Ausbildung. Ihre künstlerische Begabung wurde früh entdeckt und gefördert. So nahm sie unter anderem in Berlin-Spandau bei Professor Flikker Unterricht. Ihre Studien führten sie sodann nach Paris, Dresden, München und Paris. Ab 1904 lebte und arbeitete sie jeweils von Frühjahr bis Herbst auf der Insel Hiddensee. Dort lebte sie als Sommergast im Haus der Familie Gau in Neuendorf und war Mitbegründerin des Hiddensoer Künstlerinnenbundes. Ihr Domizil in Stralsund bildete das dortige Schloss am Sund an der Promenade des Strelasund-Ufers. Büchsel malte überwiegend Porträts und Landschaftsbilder von Rügen und Stralsund sowie der Stralsunder Umgebung. Ein Teil ihres Werkes wird im Stralsunder Kulturhistorischen Museum ausgestellt, der größere Teil befindet sich weit gestreut in Privathand. Eines ihrer bekanntesten Porträts ist das des ersten Stralsunder Oberbürgermeisters Carl Heydemann, welches sie 1933 malte. Lit.: Hiddensee; mehrere, Tante Büchsel kehrt zurück (Degenaar; Rapp); Monographien (Wikipedia)


bild2 Los-Nr.: 22
Wolkengebilde, Öl
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 43 x 33
Rufpreis: 1300
Schätzpreis: 1400 - 1500
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel - siehe Los 21


bild3 Los-Nr.: 23
Kräutersammlerin, Öl
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 24 x 38
Rufpreis in Euro: 800
Schätzpreis: 900 - 1100
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel - siehe Los 21


bild4 Los-Nr.: 24
Feldarbeit, Öl
Elisabeth Büchsel
1867 - 1957
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 15 x 21
Rufpreis: 650
Schätzpreis: 700 - 800
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Elisabeth Büchsel - siehe Los 21


bild5 Los-Nr.: 25
Boote am Ufer, Öl
Franz Bunke (Schwaan)
1893 - 1972
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 42 x 61
Rufpreis in Euro: 600
Schätzpreis: 700 - 800
Bunke, Franz, 1857 Schwaan - 1939 Oberweimar; Akademie Weimar, seit 1910 dort Professor; bedeutende Persönlichkeit der Schwaaner Kolonie. Der Sohn eines Mühlenbauers erhielt ab 1871 beim Rostocker Maler Paul Tischbein (1820-1874) Zeichenunterricht und studierte nach dessen Tod ab 1874 bei Theodor Rocke. Im Jahr 1878 begann er ein Kunststudium an der Akademie der Künste in Berlin, wechselte jedoch im selben Jahr an die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule Weimar. Dort war er von 1882 bis 1884 Meisterschüler des Landschaftsmalers Theodor Hagen und erhielt im Jahre 1886 ein Lehramt für Landschaftsmalerei. 1910 verlieh ihm Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach den Professorentitel. Bunke hielt sich ab 1892 im Sommer regelmäßig in Schwaan auf und gründete dort eine Künstlerkolonie. Jährlich im Sommer zog er mit einigen Schülern und Schülerinnen der Akademie in seinen Heimatort. Zeitweilig malten dort auch Peter Paul Draewing, Rudolf Bechstein, Rudolf Bartels, Erich Venzmer, Wilhelm Facklam und Paul Müller-Kaempff. Auszeichnungen: 1880 erhielt er die Goldene Medaille für Kunst der Karl-Alexander Stiftung in Weimar. Anlässlich des 200-jährigen Bestehens der Königlichen Akademischen Hochschule für Bildene Kunst Berlin wurde er 1896 mit der Goldenen Medaille ausgezeichnet. 1911 erhielt er für sein Wirken die Große Medaille für Kunst und Wissenschaft vom Großherzog Friedrich Franz IV. anlässlich der Kunst- und Gewerbeausstellung in Schwerin. 1927 wurde er zum Ehrenbürger seiner Heimatstadt Schwaan ernannt, die auch eine Straße nach ihm benannte.
Zu seinen bekanntesten Landschaftsmotiven gehören Zeichnungen und Ölbilder von seiner Heimatstadt Schwaan, Wiesen und Weiher an der Warnow und den angrenzenden Dörfern. Er stellte seine Werke zwischen 1903 und 1914 im Münchener Glaspalast und im Jahr 1914 in einer Gemäldeausstellung in Wien aus. Im Jahr 1930 wurden seine Werke in einer Einzelausstellung in seiner Heimatstadt Schwaan gezeigt.
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bild6 Los-Nr.: 26
Abendspaziergang, Öl
Arthur Degner (Königsberg)
1888 - 1972
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 16 x 22
Rufpreis in Euro: 1200
Schätzpreis: 1400 - 1600
Arthur Degner, 1888 Gumbinnen, Ostpreußen - 1972 Berlin, Maler, Grafiker und Bildhauer. 1906 - 1908 Kunstakademie Königsberg bei Ludwig Dettmann und Otto Heichert. 1909 über München nach Berlin. 1910 Reise nach Paris und 1912 Ausstellung bei Paul Cassirer. Außer Cassirers fand er die Förderung von Lovis Corinth und Max Liebermann. 1919 Vorstand der Freien Secession. 1920 an die Akademie Königsberg berufen. ab 1925 Dozenter an der Hochschule für Bildende Künste (HBK) Berlin. 1931 bis 1933r Vorsitzender der Berliner Secession. 1933 Arbeits- und Ausstellungsverbot. Dennoch ermöglichte der Villa-Romana-Preis des Deutschen Künstlerbundes 1936 einen Studienaufenthalt in Florenz; 1937 wurde er Mitglied der Vereinigung Berliner Künstler, 1939 aus der Reichskulturkammer ausgeschlossen und sechs seiner Werke als "entartet" beschlagnahmt. Als sein Atelier mit 300 Gemälden zerstört wurde, siedelte er 1943 nach Schlesien über. Nach Kriegsende wurde er von Karl Hofer an die HBK geholt. 1956 wurde er emeritiert. Auszeichnungen: Albrecht-Dürer-Preis der Stadt Nürnberg (1929); Villa-Romana-Preis des Deutschen Künstlerbundes (1936); Bundesverdienstkreuz am Bande (25. November 1969) ; Kulturpreis der Landsmannschaft Ostpreußen (1969). Lit.: Arthur Degner. Einführung von Rudolf Pfefferkorn. Delp, München 1970, ISBN 3-7689-0079-7; Eberhard Ruhmer (Hg.): Arthur Degner. Mensch und Werk. Bruckmann, München 1967. Artur Degner hielt sich einige Male auf dem Darss auf. (Aus Wikipedia)
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bild5 Los-Nr.: 27
Blumengarten, Gouache
Helene Dolberg
1871 - 1959
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 33 x 25
Rufpreis in Euro: 400
Schätzpreis: 500 - 600

Helene Dolberg, 1881 - 1979, Malerin. Auf Anregung des mit dem Vater befreundeten Malers Hans Licht (1876-1935) besuchte sie in Berlin-Schlachtensee die dortige Malerinnenschule, die Kunstakademien blieben seinerzeit für Frauen noch verschlossen. Anschließend ging sie als Lehrerin für Zeichnen und Singen an eine Privatschule in Hellenthal in der Eifel. Hier entstanden bereits einige Landschaftsbilder. Später studierte sie in Leipzig, siedelte wieder nach Rostock. Wikipedia
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bild5 Los-Nr.: 28
Birke im Darßwald, Öl
Louis Douzette
1834 - 1924
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 16
Rufpreis in Euro: 600
Schätzpreis: 900 - 1100
Louis Douzette (* 25. September 1834 in Tribsees als Carl Ludwig Christoph Douzette; † 21. Februar 1924 in Barth). Schüler des Berliner Malers Hermann Eschke. Seit 1860 hielt er sich regelmäßig an der Ostseeküste, auf Rügen und dem Darß auf. 1878 reiste er nach Paris, wo er die französische Pleinairmalerei der realistischen Schule von Barbizon kennenlernte. Douzette war der Künstlergruppe in Ahrenshoop verbunden. Ab 1895 wohnte er bis zu seinem Lebensende wieder in Barth. 1896 wurde er Professor der Berliner Akademie der Künste. Seine spätromantisch angehauchten Stimmungsbilder von Nachtlandschaften trugen ihm den Namen "Mondschein-Douzette" ein. Literatur: Gerd Albrecht (Hg.): Louis Douzette : Landschaftsmaler 1834 - 1924
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bild5 Los-Nr.: 29
Abend am Meer, Öl
Louis Douzette
1834 - 1924
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 74 x 98
Rufpreis in Euro: 6000
Schätzpreis: 7000 - 8000
Louis Douzette, siehe Los 28
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bild5 Los-Nr.: 30
Schäfer mit Herde, Blei
Louis Douzette
1834 - 1924
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 26 x 40
Rufpreis in Euro: 800
Schätzpreis: 900 - 1000
Louis Douzette, siehe Los 28
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Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht