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Auktion am 20.8., 12 h, Hotel Fischerwiege, Ahrenshoop, am Fischerberg


bild1 Los-Nr.: 31
Landschaft bei Weimar, Öl
Theodor Hagen
1842 - 1919
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 31
Rufpreis: 900
Schätzpreis: 1300 - 1600
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Theodor Hagen (Lehrer der Maler der Schwaaner Künstlerkolonie in Weimar), 1842 Düsseldorf - 1919 Weimar. Von 1863 bis 1868 studierte er bei Oswald Achenbach an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. 1871 wurde er als Nachfolger von Max Schmidt die Klasse für Landschaftsmalerei nach Weimar an die Großherzoglich-Sächsische Kunstschule berufen. 1874 erhielt Hagen als erster Lehrer der Weimarer Kunstschule einen unbefristeten Vertrag. 1876 bis 1881 war er Leiter dieser Kunstschule. Sein bedeutendster Schüler wurde Christian Rohlfs. Bekannt wurden auch seine Meisterschüler Franz Bunke, Rudolf Höckner, weitere Schüler waren Paul Eduard Crodel, Joseph Rummelspacher, Carl Malchin, Peter Paul Draewing und Alfred Heinsohn.

Hagen gilt als einer der Begründer des deutschen Impressionismus und als stilprägender Vertreter der Weimarer Malerschule. Nachdem er anfangs verschiedenen Stilrichtungen zugewandt hatte, entdeckte er den französischen Realismus und die französische Freiluftmalerei der Schule von Barbizon. Hagen unternahm Ausflüge in die freie Natur und malte Landschaftsbilder von schlichter Stimmung. Durch die Freundschaft zu Alfred Lichtwark, ab 1886 erster Leiter der Hamburger Kunsthalle, kam er in die Hansestadt, wo eine Reihe von Hafenbildern entstand.

Der Maler nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen teil, u.a. in der Berliner Akademie, beim Deutschen Künstlerbund in Weimar und im Münchner Glaspalast. Er war ab 1893 Mitglied der Münchner Sezession, ab 1902 der Berliner Secession, und nach 1903 auch Mitglied im Deutschen Künstlerbund.

Arbeiten von Theodor Hagen finden sich heute in privaten und öffentlichen Kunstsammlungen u.a. in Berlin, Hamburg, Dresden, Magdeburg, Düsseldorf, München, Stuttgart und Weimar. (aus Wikipedia)


bild2 Los-Nr.: 32
Sommerblumen, Öl
Sella Hasse
1878 - 1963
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 48 x 38
Rufpreis: 600
Schätzpreis: 800 - 900
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Sella Hasse, geb. Schmidt, auch Selly Schmidt und Essa, 1878 Bitterfeld - 1963 Berlin, Malerin und Grafikerin; seit 1896 privater Zeichenunterricht bei Walter Leistikow und Franz Skarbina sowie ab 1901 bei Lovis Corinth. 1902 begann die Freundschaft mit der zehn Jahre älteren Künstlerin Käthe Kollwitz. 1904 Umzug nach Hamburg; dort arbeitete Sella Hasse als Pressezeichnerin. 1910 Umzug von Hamburg nach Wismar. 1912 reiste die Künstlerin das erste Mal nach Paris, wo sie die Académie Suisse besuchte.
Seit 1930 wohnte die Künstlerin in Berlin. Während des Nationalsozialismus wurde ihre Kunst 1937 für "entartet" erklärt. Von 1943 bis 1945 lebte Sella Hasse im Elsass, danach kehrte sie wieder nach Ost-Berlin zurück. Ab 1947 machte sie künstlerische Studien in Betrieben, unter anderem im Stahl- und Walzwerk Hennigsdorf. 1951 erlitt sie einen Unfall und gab ihr künstlerisches Schaffen auf. 1955 wurde sie Ehrenmitglied im VBKD und Mitglied der Akademie der Künste. 1962 erhielt sie den Käthe-Kollwitz-Preis.
Sella Hasse war hauptsächlich im Bereich der Druckgrafik künstlerisch tätig. Unter anderem schuf sie von 1908 bis 1910 den Zyklus Hamburger Hafenarbeiter sowie von 1912 bis 1916 den Zyklus Rhythmus der Arbeit, zu dem sieben Linolschnitte gehören. 1914 bis 1918 folgte der Zyklus Kriegsblätter. Sie griff vorwiegend sozialkritische Themen auf, wie das Nachkriegselend und die Ausbeutung von Arbeitern. In der DDR wurde sie vor allem durch ihre Grafiken rund um die Arbeitswelt bekannt.
Sella Hasse malte vor allem Portraits und Landschaften. Große Teile ihres künstlerischen Nachlasses befinden sich im Stadtgeschichtlichen Museum der Hansestadt Wismar.
Mitgliedschaften: 1912: Deutscher Künstlerbund; 1955: Ehrenmitglied des Verbandes Bildender Künstler; 1962: Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.
Ehrungen: 1962: Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste; 1962: Vaterländischer Verdienstorden in Bronze


bild3 Los-Nr.: 33
Frauenbildnis, Mischt.
Franz Höhne
1892 - 1980
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 50 x 31
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 1000 - 1200
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Franz Höhne, 1892 Bromberg - 1980 Bremen, 1913 - 1914 Akademie Breslau, 1914-16 Kriegsteilnahme, 1916-18 Akademie Breslau, 1918 -19 KHS Weimar, ab 1921 freischaffend in Dresden, 1924 Übersiedlung nach Berlin, 1928 nach Barth, dort als Kunsterzieher bis 1959 tätig; leitet die Künstlergruppe Barth; 1969 Übersiedlung nach Bremen.


bild4 Los-Nr.: 34
Frauenkopf, Pastell, 1913
Erich Theodor Holtz
1885 - 1956
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 34 x 24
Rufpreis: 350
Schätzpreis: 450 - 500
Erich Theodor Holtz, 1885 Storkow-Mark - 1956 Wustrow, KGS Dresden und Akademie Berlin, von 1917 - 24 in Prerow, wo er mit Th. Schultze-Jasmer zusammenarbeitete. Danach Übersiedlung nach Wustrow, wo er mit seiner Frau, der Malerin Hedwig Holtz-Sommer lebte.. Lit.: KLA
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bild5 Los-Nr.: 35
Stillleben, 1943, Aquarell
Hedwig Holtz-Sommer
1901 - 1970
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 57 x 79
Rufpreis: 650
Schätzpreis: 800 - 1000
Hedwig Holtz-Sommer, 1901 Berlin - 1970 Wustrow,
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bild6 Los-Nr.: 36
Reflex, Aquarell
Georg Hülsse
1914 - 1996
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 26 x 33
Rufpreis: 240
Schätzpreis: 300 - 360
Georg Hülsse, 1914 Düsseldorf - 1996 Ahrenshoop, Schriftsetzerlehre, Zeichenschule in Brandenburg und Meisterschule in Krefeld sind die ersten Stationen; 1942 Besuch der Päd. HS Dresden und 1943 Übersiedlung nach Ahrenshoop. Mitglied des VBK und freischaffend als Grafiker tätig. Ende der 1970er Jahre wendet er sich der Aquarellmalerei zu. Lit.: KLA
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bild5 Los-Nr.: 37
Komposition, Öl
Edmund Kesting
1892 - 1970
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 28 x 32
Rufpreis: 800
Schätzpreis: 1800 - 2200
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Edmund Kesting (* 27. Juli 1892 in Dresden; † 21. Oktober 1970 in Birkenwerder) war ein deutscher Maler, Grafiker, Fotograf und Kunstpädagoge; studierte ab 1911 Malerei und Bildhauerei in Dresden an der Kunstgewerbeschule bei Friedrich Kleinhempel, Ermenegildo Antonio Donadini und Richard Guhr. Ab 1915 setzt er sein Studium an der Akademie der bildenden Künste bei Richard Müller fort. Nach WK I setzt er sein Studium als Meisterschüler von Otto Gussmann fort. 1919 gründet Kesting die private Kunstschule Der Weg - Schule für Gestaltung. Zeitweilig studiert dort u.a. Lea Langer. Ab 1921 Mitarbeiter im Sturm. Seit 1920 entstehen konstruktivistische Arbeiten und Schnittcollagen. Er fertigt Ölgemälde, Aquarelle und Gouachen an. Es bestehen enge Kontakte zu Avantgardekünstlern wie Kurt Schwitters, László Moholy-Nagy, El Lissitzky, Alexander Archipenko und anderen. Insbesondere Schwitters Arbeiten beeindrucken Kesting stark. Von 1923 an beteiligt er sich an den Ausstellungen des "Sturm"-Kreises. Seit etwa 1925 beschäftigt er sich intensiver mit der Fotografie. Er erprobt experimentelle Fototechniken wie Mehrfachbelichtungen, Fotogramme und Negativmontagen; dabei verwendet Kesting Kameras mit großen Mattscheibenformaten. 1926 kommt es zur Gründung der Berliner Schule Der Weg und der Gründung der Gesellschaft der Sturmfreunde in Dresden. Kesting ist nun auch international erfolgreich. Er nimmt an Ausstellungen in Moskau und New York teil. Das Museum of Modern Art erwirbt Schnittcollagen von ihm. Ab Anfang der 60er Jahre zahlreiche längere Aufenthalte in Ahrenshoop. Lit.: KLA (aus Wikipedia)


bild5 Los-Nr.: 38
Abend im Moor, 1969, Linols.
Ruth Klatte
1925 - lebt in Wieck a. Darß
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 23 x 30
Rufpreis: 240
Schätzpreis: 300 - 360
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Ruth Klatte


bild5 Los-Nr.: 39
Adler, Öl
Leo Klein-Diepold
1865 - 1944
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 22 x 29
Rufpreis: 300
Schätzpreis: 450 - 500
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Klein-Diepold, 1865 Dortmund - 1944 Berlin, Akademien Düsseldorf und Berlin, mehrere Aufenthalte in Paris und auf Hiddensee; einer seiner Söhne, Rudolf Klein-Diepold, war der Ehemann von Julie Wolfthorn.


bild5 Los-Nr.: 40
Boot auf der Ostsee, Mischt.
Edmund Kesting
1892 - 1970
Signatur: signiert
Erhaltung:gut
Rahmung: gerahmt
Maße in cm: 29 x 40
Rufpreis: 1600
Schätzpreis: 2000 - 2200
Kesting, Edmund , siehe Los 37
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

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Christopher Walther Ltd. - ganzjährig Kunsthandel + Auktionen - Kielstrasse 13 - 18375 Wieck/Darss

Tel.: 0160 - 9859 4004 bzw. 038233 - 70 99 74 - e-mail : kunstauktion@christopherwalther.com

Einlieferungen von Gemälden europäischer Künstlerorte erwünscht