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Auktion am 1. Januar 2018, 15 Uhr, in der Darsser Arche


bild1 Los-Nr.: 131
Strandleben, Öl
Erich Waske
1889 Berlin - 1978 Berlin
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße: 41 x 61
Rufpreis: 1300 EUR
Schätzpreis: EUR
Erich Waske, 1889 - 1978 Berlin, Maler. Zählt zu den Expressionisten der ersten Stunde (Berliner Sezession, Die Brücke und Neue Berliner Sezession).1906 - 8 Hs Berlin-Charlottenburg, 1910 Ausstellung bei Neue Sezession Berlin, 1911 bei Münchner Sezession. 1912 Aufenthalt in Paris; regelmäßig beteiligt an den Ausstellungen der Neuen Sezession und der Berliner Aademie bis 1933. wurde in einem Atemzug mit Kirchner, Heckel, Pechstein und Schmidt-Rottluff geannt und auch so gehandelt. In der NS-Zeit wurde er als "entartet" eingestuft. (aus Wikipedia)
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bild2 Los-Nr.: 132
Hafen Rostock, Grafik
Erich Wegner
1899 Gnoien - 1980 Hannover
Signatur: signiert, WV 979
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße: 36 x 25
Rufpreis: 280 EUR
Schätzpreis: EUR
Erich Wegner, 1899 Gnoien - 1980 Hannover; von 1904 - 1918 in Rostock; Ausbildung in den 1920er Jahren KHS Hannover. Er hielt sich in den folgen Jahr zehnten seines Lebens öfter zu Malaufenthalten an der Ostsee auf.
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bild3 Los-Nr.: 133
Morgenspaziergang, Öl
Frido Witte
1881 Schneverdingen - 1965 Soltau
Signatur: monogrammiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße: 51 x 41
Rufpreis: 600 EUR
Schätzpreis: EUR
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

Frido Witte, 1881 - 1965, Maler und Grafiker, Studium in München und Wörth am Rhein. Besuche in Worpswede, erste Reise nach Italien. 1907 Paris-Aufenthalt und Besuch der Künstlerkolonie Barbizon, 1910/11 seine "worpsweder Zeit" und enge Freundschaft mit Heinrich Vogeler, ab 1912 Reisen durch Europa und Nordafrika. Nach WK I Übersiedlung nach Soltau; ab den 1930er Jahren mehrere Aufenthalte auf dem Fischland. 1939 erhielt er zusammen mit Mackensen, Modersohn u.a. den "Niederdeutschen Malerpreis". Nach WKII gab es zahlreiche Ausstellungen und Ehrungen des Künstlers.Posthum erschienen seine Reiseerinnerungen: F. Witte "reisen nach Schleswig-Holstein und Dänemark, 1910 und ins Fischland, 1934" Hamburg 1996. Lit.: KLA


bild4 Los-Nr.: 134
Dorf, Gouache
Ernst Wolfhagen
1907 Hannover - 1992 Hannover
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße: 14 x 31
Rufpreis: 450 EUR
Schätzpreis: EUR
Ernst Wolfhagen, 1907 Hannover - 1992 Hannover, erste Schritte bei Otto Gleichmann, weitere Ausbildung während des Studiums in Hannover, Heidelberg und abschließend in Berlin an der Staatlichen Kunstschule. Mensch und Natur sind ein Thema seines Werkes, aus dem dieser Farbholzschnitt stammt.
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bild5 Los-Nr.: 135
liegendes Mädchen, Rötel
Julie Wolfthorn
1864 Thorn - 1944 Ghetto Theresienstadt
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße: 24 x 36
Rufpreis: 1500 EUR
Schätzpreis: EUR


Julie Wolfthorn (Hiddensoer Künstlerinnenbund) 1864 Thorn, Westpreußen 1944 im Ghetto Theresienstadt war eine deutsche Malerin. Ab 1890 studierte sie Malerei und Grafik in Berlin und ab 1892 an der Pariser Académie Colarossi bei Gustave Courtois und Edmond Aman-Jean. 1893 kehrte sie nach Berlin zurück. 1895 besuchte sie die von Curt Herrmann geleitete Zeichenschule für Damen. 1898 wurde sie als eine von vier Frauen Gründungsmitglied der Berliner Secession, die sie zusammen mit Max Uth, Hugo Lederer und anderen verließ, da sie sich benachteiligt fühlte. Bis 1913 stellte sie regelmäßig in der Berliner Secession aus. 1898 war sie Mitglied des "Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreunde Berlin". 1904 heiratete sie den Kunsthistoriker und -kritiker Rudolf Klein-Diepold (1871-1925). 1905 unterzeichnete Julie Wolfthorn mit über 200 Künstlerinnen eine Petition mit der Forderung zur Zulassung an der Preußischen Akademie der Künste, die von dem Akademiedirektor Anton von Werner abgelehnt wurde. 1906 gründete sie mit Käthe Kollwitz die Ausstellungsgemeinschaft "Verbindung Bildender Künstlerinnen", 1912 wurde sie mit Käthe Kollwitz in den Vorstand und die Jury der Secession gewählt, 1927 trat sie dem Hiddensoer Künstlerinnenbund bei, der 1933 aufgelöst wurde. 1933 wurde sie mit Fanny Remak, die nach England emigrierte, aus dem Vorstand der Secession ausgeschlossen. Sie blieb in Berlin und arbeitete mit dem Kulturbund Deutscher Juden zusammen, der 1941 verboten wurde. Die Mitarbeiter wurden verhaftet und das Vereinsvermögen beschlagnahmt. Am 28. Oktober 1942 wurde Julie Wolfthorn im Alter von 78 Jahren zusammen mit ihrer Schwester Luise Wolf mit dem "68. Alterstransport" in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort zeichnete sie, so weit ihr das unter den Umständen möglich war. Sie überlebte hier zwei Jahre und verstarb wenige Tage vor ihrem 81. Geburtstag. Julie Wolfthorn wurde vor allem durch ihre Porträtmalerei bekannt. Sie porträtierte Ida Dehmel, Richard Dehmel, Hedda Eulenberg, Gerhart Hauptmann (im Doppelporträt mit seiner Frau Margarete), Gabriele Reuter, die Familienmitglieder des schreibenden und übersetzenden Paares Hedwig Lachmann und Gustav Landauer, die Familie des Architekten Hermann Muthesius, die Ärzte Salomon Neumann und Carl Ludwig Schleich, die Opernsängerin Irmgard Scheffner, viele Schauspielerinnen wie Tilla Durieux oder Carola Neher - und andere berühmte Zeitgenossen, vorwiegend aus der Berliner Gesellschaft, darunter besonders viele engagierte Frauen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Landschaftsmalerei. (aus: Wikipedia)

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bild6 Los-Nr.: 136
Frauenakt, Blei
Julie Wolfthorn
1864 Thorn - 1944 Ghetto Theresienstadt
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße: 38 x 23
Rufpreis: 900 EUR
Schätzpreis: EUR
Julie Wolfthorn (Hiddensoer Künstlerinnenbund) 1864 Thorn, Westpreußen 1944 im Ghetto Theresienstadt war eine deutsche Malerin. Ab 1890 studierte sie Malerei und Grafik in Berlin und ab 1892 an der Pariser Académie Colarossi bei Gustave Courtois und Edmond Aman-Jean. 1893 kehrte sie nach Berlin zurück. 1895 besuchte sie die von Curt Herrmann geleitete Zeichenschule für Damen. 1898 wurde sie als eine von vier Frauen Gründungsmitglied der Berliner Secession, die sie zusammen mit Max Uth, Hugo Lederer und anderen verließ, da sie sich benachteiligt fühlte. Bis 1913 stellte sie regelmäßig in der Berliner Secession aus. 1898 war sie Mitglied des "Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreunde Berlin". 1904 heiratete sie den Kunsthistoriker und -kritiker Rudolf Klein-Diepold (1871-1925). 1905 unterzeichnete Julie Wolfthorn mit über 200 Künstlerinnen eine Petition mit der Forderung zur Zulassung an der Preußischen Akademie der Künste, die von dem Akademiedirektor Anton von Werner abgelehnt wurde. 1906 gründete sie mit Käthe Kollwitz die Ausstellungsgemeinschaft "Verbindung Bildender Künstlerinnen", 1912 wurde sie mit Käthe Kollwitz in den Vorstand und die Jury der Secession gewählt, 1927 trat sie dem Hiddensoer Künstlerinnenbund bei, der 1933 aufgelöst wurde. 1933 wurde sie mit Fanny Remak, die nach England emigrierte, aus dem Vorstand der Secession ausgeschlossen. Sie blieb in Berlin und arbeitete mit dem Kulturbund Deutscher Juden zusammen, der 1941 verboten wurde. Die Mitarbeiter wurden verhaftet und das Vereinsvermögen beschlagnahmt. Am 28. Oktober 1942 wurde Julie Wolfthorn im Alter von 78 Jahren zusammen mit ihrer Schwester Luise Wolf mit dem "68. Alterstransport" in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort zeichnete sie, so weit ihr das unter den Umständen möglich war. Sie überlebte hier zwei Jahre und verstarb wenige Tage vor ihrem 81. Geburtstag. Julie Wolfthorn wurde vor allem durch ihre Porträtmalerei bekannt. Sie porträtierte Ida Dehmel, Richard Dehmel, Hedda Eulenberg, Gerhart Hauptmann (im Doppelporträt mit seiner Frau Margarete), Gabriele Reuter, die Familienmitglieder des schreibenden und übersetzenden Paares Hedwig Lachmann und Gustav Landauer, die Familie des Architekten Hermann Muthesius, die Ärzte Salomon Neumann und Carl Ludwig Schleich, die Opernsängerin Irmgard Scheffner, viele Schauspielerinnen wie Tilla Durieux oder Carola Neher - und andere berühmte Zeitgenossen, vorwiegend aus der Berliner Gesellschaft, darunter besonders viele engagierte Frauen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Landschaftsmalerei. (aus: Wikipedia)
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bild5 Los-Nr.: 137
Frau mit Hut, Rötel
Julie Wolfthorn
1864 Thorn - 1944 Ghetto Theresienstadt
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße: 53 x 41
Rufpreis: 1300 EUR
Schätzpreis: EUR
Julie Wolfthorn, s. Los 136 bzw. 138

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bild5 Los-Nr.: 138
Silvesterball, Mischt.
Julie Wolfthorn
1864 Thorn - 1944 Ghetto Theresienstadt
Signatur: monogr.
Erhaltung: gut erhalten
Rahmung: gerahmt
Maße: 20 x 28
Rufpreis: 1800 EUR
Schätzpreis: EUR
Julie Wolfthorn (Hiddensoer Künstlerinnenbund) 1864 Thorn, Westpreußen 1944 im Ghetto Theresienstadt war eine deutsche Malerin. Ab 1890 studierte sie Malerei und Grafik in Berlin und ab 1892 an der Pariser Académie Colarossi bei Gustave Courtois und Edmond Aman-Jean. 1893 kehrte sie nach Berlin zurück. 1895 besuchte sie die von Curt Herrmann geleitete Zeichenschule für Damen. 1898 wurde sie als eine von vier Frauen Gründungsmitglied der Berliner Secession, die sie zusammen mit Max Uth, Hugo Lederer und anderen verließ, da sie sich benachteiligt fühlte. Bis 1913 stellte sie regelmäßig in der Berliner Secession aus. 1898 war sie Mitglied des "Vereins der Künstlerinnen und Kunstfreunde Berlin". 1904 heiratete sie den Kunsthistoriker und -kritiker Rudolf Klein-Diepold (1871-1925). 1905 unterzeichnete Julie Wolfthorn mit über 200 Künstlerinnen eine Petition mit der Forderung zur Zulassung an der Preußischen Akademie der Künste, die von dem Akademiedirektor Anton von Werner abgelehnt wurde. 1906 gründete sie mit Käthe Kollwitz die Ausstellungsgemeinschaft "Verbindung Bildender Künstlerinnen", 1912 wurde sie mit Käthe Kollwitz in den Vorstand und die Jury der Secession gewählt, 1927 trat sie dem Hiddensoer Künstlerinnenbund bei, der 1933 aufgelöst wurde. 1933 wurde sie mit Fanny Remak, die nach England emigrierte, aus dem Vorstand der Secession ausgeschlossen. Sie blieb in Berlin und arbeitete mit dem Kulturbund Deutscher Juden zusammen, der 1941 verboten wurde. Die Mitarbeiter wurden verhaftet und das Vereinsvermögen beschlagnahmt. Am 28. Oktober 1942 wurde Julie Wolfthorn im Alter von 78 Jahren zusammen mit ihrer Schwester Luise Wolf mit dem "68. Alterstransport" in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Dort zeichnete sie, so weit ihr das unter den Umständen möglich war. Sie überlebte hier zwei Jahre und verstarb wenige Tage vor ihrem 81. Geburtstag. Julie Wolfthorn wurde vor allem durch ihre Porträtmalerei bekannt. Sie porträtierte Ida Dehmel, Richard Dehmel, Hedda Eulenberg, Gerhart Hauptmann (im Doppelporträt mit seiner Frau Margarete), Gabriele Reuter, die Familienmitglieder des schreibenden und übersetzenden Paares Hedwig Lachmann und Gustav Landauer, die Familie des Architekten Hermann Muthesius, die Ärzte Salomon Neumann und Carl Ludwig Schleich, die Opernsängerin Irmgard Scheffner, viele Schauspielerinnen wie Tilla Durieux oder Carola Neher - und andere berühmte Zeitgenossen, vorwiegend aus der Berliner Gesellschaft, darunter besonders viele engagierte Frauen. Ein weiterer Schwerpunkt war die Landschaftsmalerei. (aus: Wikipedia)
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bild5 Los-Nr.: 139
Vase mit Christrosen, Öl
Walter Womacka
1925 Horni Jeretin - 2010 Berlin
Signatur: signiert
Erhaltung: gut erhalten
Rahmung: gerahmt
Maße: 31 x 23
Rufpreis: 900 EUR
Schätzpreis: EUR
Walter Womacka (* 22. Dezember 1925 in Horní Jiretín, Tschechoslowakei; † 18. September 2010 in Berlin) war ein deutscher Maler, Grafiker und Gestalter zahlreicher architekturgebundener Arbeiten. Zwanzig Jahre leitete er als Rektor die Kunsthochschule Berlin-Weißensee.
Gebot per mail Gebot telefonisch Gebot schriftlich

bild5 Los-Nr.: 140
Ostsee, Aquarell
Augusta von Zitzewitz
1880 - 1960
Signatur: signiert
Erhaltung: gut
Rahmung: gerahmt
Maße: 41 x 59
Rufpreis: 380 EUR
Schätzpreis: EUR
Augusta von Zitzewitz, (Hiddensoer Künstlerinnenbund) 1880 - 1960, begann 1907 – da Frauen zu dieser Zeit die Ausbildung an Kunstakademien noch verwehrt war – eine Ausbildung beim Verein Berliner Künstlerinnen und wurde – nachdem sie auf Empfehlung von Käthe Kollwitz in Paris moderne Kunst und Künstler kennengelernt hatte – 1914 Mitglied der Berliner Freien Sezession. Von 1917 bis 1932 erstellte sie Holzschnitte unter anderem für die linksliberale Zeitschrift Aktion. Sowohl wegen ihrer Heirat mit dem jüdischen Kunsthistoriker Erich Roemer, mit dem sie eine Tochter hatte, wie wegen ihrer eigenen Werke verboten ihr die Nationalsozialisten Arbeit und Ausstellungen. Sie malte aber Porträts unter anderem von Claire Waldoff, Renée Sintenis, Hedwig Heyl und Louise Schroeder und hatte 1950 und 1956 ehrende Ausstellungen in Charlottenburg, (aus: Wikipedia)
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